Zambujeira do Mar, 05.06.2017
Treue Leserschaft. Ich berichte heute noch einmal aus Zambujeira do Mar.
Die Woche hier ist schon wieder unglaublich schnell vorbei gegangen.
Morgen ziehen wir weiter mit einer Übernachtung in Evora in die Nähe von
Oliveira do Hospital in die Mitte des Landes. Aber nun erst einmal zu
den vergangenen Tagen.
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| Strand von Teilheiro |
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| Abstieg zum Strand |
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| Familienfoto vor herrlicher Kulisse |
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| Stilvolle Felsformationen |
Am Donnerstag fuhren wir mit unseren Freunden an die südwestspitze Europas, den "Punto Sagres" und das "Cabo de Sao Vicente". Eine rauhe Landschaft erwartete uns, mit steil abfallenden Küsten wie sie für die Algarve typisch sind. Wir machten eine kleine Wanderung auf einem Teil des Fischerpfades, der sich die ganze Westküste des Alentejo bis nach Porto Covo zieht. Wie immer hier unten gab es viele schöne Pflanzen aber die Felsformationen der Küste und der kleine Strand Telheiro an dem wir uns abkühlten waren hier eindeutig das Highlight. Immer wieder wechselnde Gesteinsformationen in den verschiedensten Farben fallen steil zum Meer hinab. Robero und Freunde liessen sich auch nicht von dem kalten Atlantikwasser abschrecken. Insgesamt war der Weg einfach zu gehen bis auf den steilen Abstieg zum Strand, den aber auch alle gut meisterten.
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| Wo ist der Fluss? |
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| Glückliche Wanderer |
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| Stausee von Santa Clara |
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| Sanfte Hügel des Alentejo |
Am Freitag gingen wir getrennte Wege. Die Berliner wollen gerne
Eselwandern gehen und wollten sich deshalb schon einmal mit der
"Vermieterin" treffen um alles zu besprechen und wir fuhren ein Stück
ins Landesinnere nach Santa Clara a Velha. Einfach wahnsinn wie schnell
hier die Landschaftsbilder wechseln. Eben noch die steilen rauhen Küsten
findet man ein paar Kilometer ins Landesinnere sanfte Hügel mit teils
üppig grünem Bewuchs. Wir wanderten entlang des Flusses Miro zum Stausee
von Santa Clara. Wie auf dem Bild zu sehen ging es Robero prächtig.
Auch hier waren wieder interessante Pflanzen und Tiere zu beobachten.
Der Fluss war zugewachsen mit Seerosen und die Kakteen am Wegesrand
standen in voller Blüte. Der Stausee ist riesig und netterweise hat die
Gemeinde eine kleine Badeinsel installiert, so dass Robero sich im
Wasser vergnügen konnte während Papa die restlichen 5 Kilometer gelaufen
ist um das Auto wieder zu holen, nicht ohne einen Fotostopp am
Aussichtspunkt oberhalb des Stausees.
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| Kleine Klamm |
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| Idyllische Flusslandschaft |
Am Samstag
folgten wir dann mit unseren Berliner Freunden zusammen einem
"Geheimtipp" der Eselsfrau, der aber wohl gar nicht mehr so Geheim ist.
Wir machten eine kleine Wanderung zum "Pego do Pias" einem kleinen Idyll
am Rio Miro oberhalb von Odemiras. Wie schon einige Male hier quälten
wir erst einmal unsere Autos über ein paar Kilometer Staubpiste bevor
wir den letzten Kilometer zu Fuss begingen. Der Ort den wir vorgefunden
haben ist an Idylle wirklich kaum zu übertreffen. Ein kleiner Fluss der
sich durch ein enges Tal windet mit steilen Felsen, sanftem Bewuchs und
allerlei Getier. Zig verschieden Arten von Libellen und Frösche und
Fische konnten wir beobachten. Nur die Schildkröten die wir hier auch
erwartet hatten konnten wir leider nicht finden. Diese konnten wir aber
schon am Donnerstag bei unserem Stopp in Aljezur im Fluss beobachten.
Wirklich ein weiteres Highlight des Besuches hier.
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| Steinmänner am Strand von Villa Nova |
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| Links Fluss, rechts Meer |
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| Felsen am Cabo Sardao |
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| Dschungellandschaft |
Am Sonntag
verliessen uns dann die Berliner. Sie gehen von Montag bis Mittwoch
Eselwandern in der nähe von Aljezur. Robero und Freunde waren traurig
über den Abschied aber wir sehen uns sicher wieder. Wir entschieden uns
für einen gemütlichen Tag mit Besuch von Villa Nova de Milfontes. Hier
mündet der Rio Miro ins Meer und man findet wieder wunderschöne Strände
und Felsformationen zum Besichtigen. Durch den Fluss können die Kinder
hier auch etwas entspannter Baden als in der doch rauhen Brandung des
Atlantiks. Am Heimweg machten wir noch einen Abstecher zum Cabo Sardao.
Auch das hat sich nocheinmal gelohnt! Es war sehr windig so das man sich
hineinlegen konnte. Wir hatten nochmal sehr schöne Aussichten und bei
der kleinen Runde die wir gedreht haben kamen wir noch durch einen
Urwald von Pflanzen die wir noch nicht indentifiziert haben.
Auch hier faszinierte wieder der schnelle Wechsel von sandig und kaum
Bewachsen über den Urwald hin zu grasigem Steppenbewuchs.
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| Strand von Odeixce |
Heute
war der Tag dann geprägt von den Vorbereitungen für den Platzwechsel, aber
Vormittags nahmen wir uns noch Zeit den Strand von Odeixce zu
besichtigen. Er wurde als schönster Strand der Algarve ausgezeichnet und
das denke ich zurecht. Hier mündet der Rio Aljezur mäandernd ins Meer.
Als wir ihn besichtigt haben war gerade Flut wodurch das Wasser im Fluss
in die falsche Richtung lief und das mit einer ganz schönen Kraft.
Spannend auch die Übergangszone wo das Meer und der Fluss um die
Vorherschaft kämpfen.
Robero entwickeln sich auch
weiter während des Urlaubs. Vor allem das hintere Ro also Robin. Nicht
nur das er mittlerweile zwei halbe Zähne mehr hat, seit ein paar Tagen
hat er nun auch begonnen mit grosser Freude zu krabbeln. Insgesamt ist
er unser kleiner Sonnenschein. Bis auf wenn es ums Essen geht ist er 90%
der Zeit super entspannt und macht alles in Ruhe mit was wir mit ihm so
anstellen. Babyschale rein und wieder raus, Kraxe rein und wieder raus,
Babyschale rein und wieder raus, Kinderstuhl rein und wieder raus,
irgendwie ist er überall zufrieden. Schlafen kann man auch überall. Er
liebt es auch mit Mama und Papa oder seinen Geschwistern Blödsinn zu
machen, mit der Zunge zu schnalzen oder zu klatschen. Ronja und Bennos
Stimmung ist stark abhängig vom Schlafmangel nachdem es selten vor 22
Uhr MESZ ins Bett geht. Also 21 Uhr portugisischer Zeit. Aber klar wer
will schon schlafen wenn es noch hell ist. Insgesamt geniessen sie denke
ich die Familienzeit, wobei Ronja wohl auch gerne noch mehr Zeit mit
der Familie Baumeister verbracht hätte.
Nun wünsche ich euch eine gute Nacht.
Liebe Grüsse
Robero
P.S.: Der Post erreicht euch erst heute, da das Internet am Camping einfach zu schlecht war...
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