Freitag, 12. Mai 2017

Mitternachtssonne

Torre de la Mora, 12.05.2017
  

 








Das ist mein letzter Bericht vom Torre de la Mora. Am Sonntag ziehen wir um in die Region von Benidorm. Vom Donnerstag gibt es eigentlich nicht viel zu berichten. Am Vormittag hatten wir den ersten richtigen Regen und haben uns deswegen für Einkaufen entschieden. Ansosnten ein bisschen auf dem Spielplatz und viel Essen =). Die Kinder beschäftigen sich zum Glück auch gerne auf den umliegenden Parzellen mit ihrem Sandspielzeug. Ein Highlight war dann aber der Vollmond abends über dem Meer, zu sehen in den Bildern oben. Ausserdem haben wir uns mal wieder mit Eltern in der Elternzeit unterhalten. Diesmal mit drei Kindern aus Berlin. Ronja und Benno waren auch gleich Feuer und Flamme mit ihnen zu spielen.

Platja Llarga
Am Freitag Vormittag sind wir auf einen Markt bei Tarragona gegangen in dem Ort mit dem schönen Namen Sant Pere i Sant Pau. Eigentlich eine Plattenbausiedlung aber mit dem Charme in eine Richtung einen herrlichen Blick auf Tarragona und das Meer zu haben und in die andere Richtung auf die Berge in denen wir schon gewandert sind. Der Markt war nichts besonderes aber wir konnten unter anderem Kirschen für 3€ das Kilo ergattern. Außerdem Käse und Orangenhonig. Am Nachmittag haben wir dann den Bus Richtung Tarragona genommen sind aber am Platja Llarga ausgestiegen einen riesigen Strand zwischen La Mora und Tarragona. Den sind wir erstmal einen guten Kilometer entlangspaziert wobei Ronja und Benno einen riesen Spaß mit den Wellen hatten.

Blick die Küste entlang zum Torre de la Mora
 Danach kam ein wunderschöner Küstenweg. Das erste Stück ging wirklich direkt an der Steilküste entlang und erforderte durchaus Geschick und einige Kletterei, aber Ronja und Benno haben alles mit Bravour gemeistert. Den Rest ging es dann durch Pinienwälder immer mehr oder weniger an der Küste entlang. Dabei streiften wir auch den angeblich schönsten Nudistenstrand der Costa Daurada wo wir uns aber nicht länger aufgehalten haben.

Jennifer und Benno beim Klettern
Nachdem die Kinder nun schlafen werden wir uns nochmal zu den Berlinern begeben und noch ein bisschen quatschen. Das nächste Mal melden sich Robero und Anhang dann wenn alles klappt aus Moraira.

Liebe Grüsse

Robero

Mittwoch, 10. Mai 2017

Die Römerstadt Tarraco (Tarragona)

 Torre de la Mora, 10.05.2017


Robero im Sand

Am Dienstag war nach der anstrengenden Wanderung vom Montag mal wieder ein Entspannungstag am Camping angesagt. Robero wollten natürlich wieder an den Strand obwohl die Temperaturen merklich kühler waren als am Sonntag. Um nun weiter mit den klassischen Strandaktivitäten voran zu kommen mussten diesmal Sandburgen gebaut werden. Auf dem Bild seht ihr die stolzen Bauherren mit ihren Prunkschlössern.

Sandiger Strahlemann
Robin beschäftigte sich weiter intensiv mit der Korngrössenbestimmung mittels Mundprobe. Wie auf dem Bild zu sehen hat es wohl geschmeckt. Anschliessend hat er mal noch schnell, zu aller Begeisterung, die Sandburgen seiner Geschwister platt gemacht. Es ist immer wieder schön wie einfallsreich und laut Benno schon schimpfen kann. Außerdem musste noch Omas Luftmatratze trotz Papas Widerspruch ausprobiert werden. Nachdem Ronja und Benno beide einmal komplett im Wasser gelandet sind hatte sich das Thema auch wieder erledigt und Papa ist mit der Luftmatratze Wellenreiten gegangen.

Romescada de rape con almejas
Costillas de cordero
Am Mittwoch ging es dann ins nahegelegene Tarragona. Praktischwerweise fährt von hier sogar alle halbe Stunde ein Bus, so dass wir uns nicht mit dem Auto in den spanischen Städtestrassenkampf begeben mussten. Und außerdem ist so eine Busfahrt alleine für Robero schon ein Erlebnis. In Tarragona angekommen kämpften wir uns vom Hauptplatz zum Hafen durch wobei wir über drei Spielplätze stolperten wovon zumindest zwei genutzt werden mussten. Anschliessend suchten wir uns am Hafen ein nettes Restaurant. Mama genoss ein typisches Gericht von Tarragona und Papa der Langweiler entschied sich für Kotelettes von verschiedenen Tieren mit Bratkartoffeln. An dieser Stelle mal wieder ein großes Lob an Robero, dass sie sich die zwei Stunden die wir in diesem Restaurant verbracht haben fast anstandslos hinter sich gebracht haben.

Platja de Miracles
Nach dem essen spazierten wir den Strand von Tarragona entlang wobei sich Benno seine Hose komplett nass gemacht hat. Gut vorbereitet wie immer war natürlich keine Wechselkleidung vorhanden, so dass kurzerhand Robins Fleecejacke in einen schicken Wickelrock für Benno umgewandelt werden musste. Durch das lange Essen und späte loskommen war nun nur noch wenig Zeit und wir hetzten durch die schöne Altstadt nicht ohne nochmal auf einem Spielplatz halt zu machen. Immerhin konnten wir noch einen Blick auf die Kathedrale und Teile der alten Stadtmauer werfen. Vielleicht kommen wir am Freitag nochmal zurück, da ist grosser Markttag und vielleicht nochmal etwas Zeit für Kunst und Kultur.

Kathedrale von Tarragona

Hübsch bemaltes Haus in einer Seitengasse der Altstadt

Liebe Grüße

Robero

Montag, 8. Mai 2017

Das Meer und die Berge

Torre de la Mora, 08.05.2017

Spaß in der Brandung
Aufgrund von strahlendem Sonnenschein und gut über 20°C entschieden wir uns am Sonntag für einen weiteren Faulenzertag am Strand. Heute ging auch Papa mit ins frische Nass und so konnten Ronja und Benno sich in den doch beachtlichen Wellen vergnügen. Robin stillte derweil seine kulinarischen Gelüste auf Siliciumoxid. Der kleine hält uns insgesamt im Moment gut auf Trab mit seinem Forscherdrang. Leider musste das Wasserspiel vorzeitig abgebrochen werden da Papa in eine Glasscherbe oder ähnliches getreten ist. Zwar nur ein kleiner Schnitt aber tat trotzdem erst einmal höllisch Weh.
Ein Klassiker am Strand

Natürlich dürfen auch die Klassiker am Strand nicht fehlen, wie Kinder einbuddeln oder ein 100 cm tiefes Loch buddeln bis endlich von alleine Wasser reinläuft. Am Abend bekamen Mama und Papa dann noch Besuch von einem netten Paar aus Hannover die gerade selber eine viermonatige Elternzeit mit ihrer neun Monate alten Tochter in Frankreich, Spanien und Portugal verbringen. So ging der Abend dann bei dem ein oder anderem Glas Bier und Wein und guten Gesprächen schnell vorüber.

Weg unter Felsen
Am Montag stand nun Wandern auf dem Programm. Papa hat dafür den Ort Siurana, 60 km nördlich von Tarragona ausgesucht. Es handelt sich dabei um eine ehemalige Festung mit kleinem Dorf hocherhoben auf einem Felsen. Die Wanderung startete mit einem schönen Weg direkt unterhalb von Felsbändern hindurch bis es dann steil ins Tal des Rio de Siurana hinab ging. Im Tal etwas oberhalb des Flusses umrundeden wir den Felsen mit der Festung und stiegen an der anderen Seite wieder auf. Eine wunderschöne Wanderung, von der Geologie sowie Flora und Fauna sehr abwechslungsreich und auch Robero hat der abenteuerliche Weg über die Felsen viel Spaß gemacht. Hier mal wieder ein großes Lob an unsere drei. Ronja und Benno sind super gelaufen, so dass wir die 6 km und 300 HM mit Pausen in ca. 4,5 h bewältigt haben. Robin saß entspannt in der Kraxe, hat sich gefreut und auch ein bisschen geschlafen. Zum Abschluss haben wir dann die tolle Aussicht vom Salto de la Reina Mora bei einem kühlen Eis genossen. Die Festung war der letzte Rückzugsort der Muslime in Spanien und hat damit auch grosse historische Bedeutung.
Aussicht vom Salto de la Reina Mora

Liebe Grüße

Robero