Freitag, 16. Juni 2017

Dunkler Wald und schöne Stadt

Avin, 16.06.2017

Liebe Leserschaft,

heute melde ich mich aus Avin am Fuße der Picos de Europa. Das heißt wir sind mittlerweile in Nordspanien und auch das Wetter findet, dass wir uns langsam wieder an kühleres und feuchteres Kilma gewöhnen sollten. Aber der Reihe nach.


Palast Hotel im Mata du Bucao
Über 200 Jahre alte Zeder













Lago Grande
Fonte Fria

  









 Am Dienstag besuchten wir zusammen mit unseren berliner Freunden den Mata do Buscao. Ein Urwald in der Nähe von Luso. Dieser wurde im 16. Jhr. von Benediktiner Mönchen angelegt und viel später an die spanische Krone übertragen und wird heute von einer Stiftung erhalten. Es finden sich dort über 600 verschiedene Pflanzenarten und Bäume die über 250 Jahre alt sind. Weitere Highlights sind das Palasthotel in der Mitte des Parkes und viele schöne Zeugnisse für den kirchlichen Ursprung des Waldes. Außerdem gibt es einige schöne Brunnen, Seen und Weitblicke über das Umland. Der ganze Park ist umgeben von einer Stadtmauer mit vielen schön verzierten Toren. Robero hat es super gefallen durch den Park zu streunen und wir haben sogar frisch gepflückte Orangen gegessen. Leider ließ sich die tolle Stimmung die auf dem Gelände herrscht nicht wirklich in Bilder fassen. Am besten ihr schaut selbst mal vorbei ;).

Eine der schönen Kirchen in Porto
Blick über Porto










Große Brücke über den Rio Douro
Biergarten der Leteria











 Am Mittwoch hieß es dann Abschied nehmen von unseren Freunden. Diese machten sich auf dem schnellsten Weg Richtung Heimat und werden sich am Bodensee mit dem mittlerweile zum Glück genesen Vater treffen. Wir entschieden uns noch für einen kurzen Zwischenstopp in Porto und haben es nicht bereut. Porto ist wirklich eine sehr schöne Stadt mit angenehmen Ambiente. Wir erkundeten zuerst zu Fuß die Stadt um dann zur großen Freude von Robero noch eine Bootstour auf dem Douro zu machen mit gutem Ausblick auf die Stadt und ihre sechs beeindruckenden Brücken. Auf dem Hinweg hatten wir schon Bier in einer kleinen Brauereiwirtschaft erstanden und uns dann spontan entschieden in ihrem Restaurantgarten noch Abend zu essen. Sehr leckere Burger aber wie sich leider herraustellte wohl mit Milch... Was auch nicht so schön war, dass man in der Nacht versucht hat unsere Heckbox aufzubrechen (ich glaube nicht erfolgreich). Zum Glück funktioniert das Schloss noch und die "netten" Diebe haben sogar das Warnschild wieder angebracht. Ich hatte schon fast damit gerrechnet, dass das mal passiert wobei ich mich Frage was die Diebe erwartet haben zu finden, vielleicht Gold und Edelsteine???

Schöne Ausblicke auf der Fahrt
Am Donnerstag hatten wir dann eine weite Fahrt vor uns über Vila Real, wo der Tankautomat der Gastankstelle keine meiner vier Karten aktzeptieren wollte, über Leon und Gijon (hier konnte ich dann wieder Tanken) nach Avin. Robero haben die Fahrt super mitgemacht wobei wir fast 8 Stunden unterwegs waren. Dazu kam noch die Zeitumstellung zwischen Portugal und Spanien, so dass wir erst kurz nach 7 MESZ auf dem Camping waren. Dieser liegt schön gelegen an einem Bach zu Fuße der Picos de Europa einem Hochgebirgsnationalpark hier im norden Spaniens. Das Wetter war 20 Grad, diesig mit leichtem Nieselregen, dies hatten wir seit Frankreich nicht mehr!! Robero kamen letztendlich erst nach 21 Uhr ins Bett aber haben am Nächsten Tag dann bis 10 Uhr geschlafen, dass wird wirklich lustig wenn wir wieder zu Hause sind....

Puento Romano in Cangas d'Onis
Heute Morgen haben wir dann einen Ausflug nach Cangas d'Onis gemacht um ein zu kaufen. Das kleine Städtchen entpuppte sich als ware Perle. Zwar touristisch aber doch irgendwie sympathisch mit vielen kleinen Geschäften zum bummeln und einkaufen. Was mir auch auffällt, das die Produkte hier irgendwie günstiger und leckerer sind als dass was wir in Portugal so gefunden haben.

Nun werden wir mal bis Mittwoch die Gegend erkunden und dann mit einer Übernachtung in der mitte Frankreichs nach Hause fahren, so dass wir vermutlich am Freitag Abend wieder in Deutschland sind.

Viele liebe Grüße

Robero

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